
Lackieren und Pulverbeschichten verfolgen das gleiche Ziel: Oberflächen schützen und optisch veredeln. Die Verfahren unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Anwendung. Beim Lackieren wird flüssiger Lack aufgetragen und anschließend getrocknet oder eingebrannt. Dieses Verfahren ist besonders flexibel und erlaubt eine große Farb- und Effektvielfalt.
Beim Pulverbeschichten wird ein Pulver elektrostatisch aufgeladen und bei hohen Temperaturen eingebrannt. Das Ergebnis ist eine sehr robuste Oberfläche, allerdings mit Einschränkungen bei Farbwahl, Materialvielfalt und Reparaturmöglichkeiten. Zudem sind hitzeempfindliche Bauteile für dieses Verfahren nicht geeignet.
In der Praxis ist das Lackieren vor allem dann sinnvoll, wenn individuelle Farben, komplexe Bauteile oder spätere Ausbesserungen gefragt sind. Auch für Einzelteile und Kleinserien bietet das Lackieren klare Vorteile.
Kurzinfo
- Lackieren = flexibel, reparierbar, vielseitig, trotzdem robust
- Pulverbeschichten = sehr robust, aber weniger variabel
FAQ
- Was ist haltbarer? Beide Verfahren sind langlebig, wenn sie richtig ausgeführt werden.
- Was eignet sich für Einzelteile? In der Regel das Lackieren.